Prototypen, die zeigen, ob es passt
Anschauungsmuster, Funktionsmuster und Passproben aus Ihrer STEP-Datei – in FDM, SLA oder SLS im eigenen Haus, ab einem Stück und mit gemessenem ersten Teil.

Was soll Ihr Muster beweisen?
Ein Muster beantwortet eine Frage: Aussehen, Festigkeit oder Passung.
Anschauungsmuster
Für Kundentermin, Messe oder Designfreigabe: glatte Flächen, scharfe Kanten, feine Schrift. Meist im SLA-Verfahren aus Harz, auf Wunsch transparent.
Funktionsmuster
Schnapphaken, Scharniere, Clips und tragende Teile im späteren Einsatz testen – in technischen Kunststoffen bis Kohlefaser (FDM) oder in Polyamid (SLS).
Passproben
Passt das Gehäuse auf die Platine, der Halter an die Maschine? Wir messen das erste Teil und sagen Ihnen, wo die Toleranz knapp wird.
Ändern, neu drucken, vergleichen
Neue Version, gleiche Einstellungen – so vergleichen Sie Konstruktionen, nicht Drucke.
- Versionen getrennt benannt, damit jedes Muster zuzuordnen ist
- Druckrichtung nach der späteren Belastung gewählt
- Gewinde als warm gesetzter Messingeinsatz, M2–M8
- Rückmeldung zu Wandstärken und Überhängen vor dem Druck

3D-Darstellung.
Welches Verfahren für welchen Test?
Alle drei Verfahren stehen bei uns in Velbert. Die Tabelle ist ein Startpunkt; den Werkstoff empfehlen wir nach Ihrer Anfrage.
| Das Muster soll zeigen … | Verfahren | Werkstoff |
|---|---|---|
| Aussehen, Haptik, feine Details | SLA | Standardharz, Zähes Harz |
| Durchblick, Füllstand, Strömung | SLA | Klarharz |
| Schnappverbindung, Scharnier, Clip | SLS · FDM | PA12, PA11 · PETG |
| Steifigkeit unter Last | FDM · SLS | PA6-CF, PETG-CF · PA12-GF |
| Wärme in Maschinennähe | FDM · SLA | ASA, PPS-CF · HT-Harz |
| Dämpfung, Dichtlippe, Puffer | FDM | TPU 95A |
Alle Werkstoffe mit Datenblatt · Verfahren im Browser simulieren
Vom Muster in die Kleinserie – aus derselben Datei
Nach der Freigabe startet die Serie aus derselben Datei, geprüft je Los nach DIN ISO 2859-1.
Kleinserien & Ersatzteile
3D-Darstellung.
So kommt Ihr Muster zustande
Datei oder Musterteil
STEP, STL, 3MF oder OBJ im 3D-Rechner. Ohne CAD-Daten: Musterteil oder Zeichnung über die Anfrage.
Rückmeldung
Wir prüfen Wandstärken, Überhänge und Passungen und schlagen Verfahren und Werkstoff vor.
Muster
Gedruckt und nachbearbeitet; die Maße, auf die es ankommt, prüfen wir am ersten Teil.
Nächste Version
Geänderte Datei schicken – gleiche Einstellungen, neue Version.
Zu Prototypen und Mustern
Wie schnell bekomme ich einen Prototyp?
Das Angebot kommt meist binnen zwei Werktagen. Den Liefertermin nennen wir im Angebot – er hängt von Größe, Verfahren und Nacharbeit ab. Eilt es, sagen Sie es uns in der Anfrage.
Was kostet ein Prototyp?
Für FDM-Teile zeigt der 3D-Rechner sofort einen Richtpreis. SLA- und SLS-Muster rechnen wir im Angebot, das meist binnen zwei Werktagen kommt. Eine Mindestmenge gibt es nicht.
Hält ein gedrucktes Muster wie das spätere Serienteil?
Nicht automatisch. FDM-Teile sind entlang der Schichten schwächer, deshalb legen wir die Druckrichtung nach der Belastung. SLS-Teile verhalten sich gleichmäßiger. Soll das Serienteil gespritzt werden, sagen wir Ihnen, welche Aussagen das Muster zulässt und welche nicht.
Wir haben keine CAD-Daten, nur ein Musterteil.
Einfache Geometrien messen wir am Musterteil nach und konstruieren sie. Freiformflächen brauchen eine STEP-Datei oder einen 3D-Scan.
Kann das Muster Gewinde haben?
Ja. Wir setzen Gewindeeinsätze aus Messing warm ein, M2 bis M8 – so hält das Gewinde auch nach vielen Montagen.
Bleibt meine Konstruktion vertraulich?
Ja. Ihre Dateien werden nur für Ihr Angebot und Ihren Auftrag verwendet, auf einem Server in Deutschland gespeichert und auf Wunsch unter Geheimhaltungsvereinbarung behandelt.
Ihr Muster, Ihr Richtpreis – in einer Minute
Modell hochladen, Werkstoff wählen, Preis sehen. Mit einem Klick wird daraus eine Anfrage.
